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Viele weitere Informationen über mich, wieso ich Gran Canaria vor vielen anderen Orten auf dem spanischen Festland wie Marbella, Valencia, Barcelona etc. vorgezogen haben und wie es meiner Familie hier ergeht, sowie folgende Infos, erhalten Sie in meinem eBook:
"Schaffe ich es auszuwandern?"
"Wie hoch sind die Gehälter"
"Mit welchen monatlichen Kosten muss man rechnen"
"Auto mitnehmen oder nicht"
"Ein Geschäft auf Gran Canaria"
"Die ideale Situation zum Auswandern schaffen"
"Warum ein überzeugter Auswanderer wieder nach Deutschland zurückkehrt"
Hier ein kleiner Leseauszug:
Auswandern!
Nichts beschäftigt die Deutschen derzeit wohl mehr als der Gedanke, das Land hinter sich zu lassen. Glaubt man Studien, wollen 40% der Deutschen auswandern, tatsächlich den Wunsch in die Tat umsetzen schaffen gerade mal ein Prozent!
Auswandern ist alles andere als einfach, dass musste auch ich erfahren. Drei Anläufe habe ich gebraucht. Ich möchte Sie mit diesem eBook nicht zum Auswandern animieren! Ich möchte Sie so gut wie möglich informieren und an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, damit Sie eine Entscheidung treffen können, ob das Abenteuer „Auswandern“ auch für Sie realisierbar und wünschenswert ist. Leider verherrlichen viele Webseiten, die man im Internet findet, das Thema „Auswandern“ und zeichnen ein komplett falsches Bild von dem, was einen tatsächlich erwartet, denn jeder Mensch ist anders und so erlebt auch jeder auf andere Art und Weise seine Auswanderung. Ich persönlich könnte mir z.B. nie vorstellen, nach Thailand auszuwandern. Die Mentalität, die wirtschaftliche Lage und die Lebensweise entspräche nicht meinen Vorstellungen. Andere wiederum finden genau das reizvoll. Ich glaube, dass die meisten es nicht schaffen auszuwandern, weil sie den unbedingten Willen dazu nicht haben. Gerne spricht man in der Verwand- und Bekanntschaft darüber, dass man vorhat auszuwandern, meist wird man für den Mut bewundert und viele genießen dann diese Aufmerksamkeit und baden in Ihrer eigenen Herrlichkeit :-) Ein Prozent, dass ist die Quote der Badenden, die an den Rand zurück schwimmen und den Ankündigungen, Taten folgen lassen. Am schlimmsten finde ich persönlich die ganz blauäugigen, die ohne Plan, Geld und Wissen, einfach irgendwann die Koffer packen, von dem Geld der nicht bezahlten, letzten Miete, den Flug finanzieren und nun meinen ins „El Dorado“ aufzubrechen. Das kann gar nicht klappen! Aber man versucht es trotzdem, im Schlepptau meist noch ein Medienteam mit Kamera, damit die daheim verbliebenden Landsleute einmal mehr sehen, wie man so richtig schön „voll vor die Pumpe“ flitzt! Bravo!
Warum nur ein Prozent es tatsächlich schafft auszuwandern, ist mir klar. Das sind die Leute, die sich vollkommen im Klaren sind, was sie möchten und wie Sie es realisieren wollen. Die ganze Planung hat Hand und Fuß und der unbedingte Wille zum Auswandern ist da. Wenn man diese Menschen dann fragt, ob sie glücklich sind im Ausland, kommt ein eindeutiges „Ja“. Ich gehöre zu den ein Prozent!
Warum gerade auf die Kanaren?
Lange Zeit war ich mir nicht sicher, wohin ich nach Spanien auswandern sollte. Dadurch, dass ich schulpflichtige Kinder habe, begrenzte sich meine Auswahl jedoch auf: Valencia, Malaga, Mallorca, Teneriffa und Gran Canaria. Wieso? Weil dort deutsche Auslandsschulen vorhanden sind, wobei Mallorca noch nicht die Kinder bis zum Abitur führt, was also auch ein Negativpunkt ist. Man hätte natürlich darüber nachdenken können, die Kinder in einer spanischen Schule anzumelden, das kam für uns jedoch nicht in Frage, denn für den Fall, dass wir oder die Kinder später einmal nach Deutschland zurück wollten, sollte dies ohne große Schwierigkeiten machbar sein. Leider sind die Bildungssysteme sehr unterschiedlich.
Letztendlich war das Ziel, dass ich am wenigsten in Betracht zog, meine erste Wahl: Gran Canaria. Wie es dazu kam, möchte ich kurz erzählen. Da ich Gran Canaria kannte, dachte ich zunächst daran, etwas anderes kennen zu lernen und hielt Ausschau nach anderen, spanischen Zielen. Ich dachte auch fälschlicher Weise, dass alle Spanier gleich herzlich und offen sind, was jedoch nicht stimmt. Natürlich ist der Spanier im Vergleich zum Nord- und Mitteleuropäer deutlich herzlicher aber nichts im Vergleich zum Canario.
Auf den folgenden Seiten finden Sie nun meine Erfahrungsberichte zu den verschiedenen, spanischen Städten, die ich besucht habe. Es ist meine ganz persönliche Meinung und es mag von anderen Menschen, die auch diese Städte besucht haben, ganz anders gesehen werden.
Malaga & Marbella
Meine ersten Reisen führten mich nach Malaga und Marbella. Die Schule befindet sich in Marbella und die nächst größere Stadt ist Malaga. Spanische Großstädte sind oft, für jemanden der diese das erste Mal besucht und Deutschland gewohnt ist, versmogt und dreckig. An die meist mit wenig architektonischer Liebe hingepflanzten Hochhäuser, an denen die voll gestopften Wäscheleinen eines jeden Balkons sogar fast noch zur Fassadenverschönerung beitragen, muss sich das Auge erst gewöhnen. So erging es zumindest mir bei der Einfahrt in Malaga. Sicher gibt es auch hier schöne Stellen und Orte, aber diese muss man erst einmal suchen. Der Verkehr ist, wie üblich in Spanien, vom scheinbaren Chaos dominiert und abgewrackte, ungenutzte Ladenlokale neben hochgestylten GUCCI Boutiquen, sind nicht selten. Das Klima in Malaga war zumindest im November noch angenehm mild. Die für mich einzige, bewohnbare Gegend lag überhalb der Stadt und war nicht zu bezahlen. Malaga kam für mich also nicht mehr in Frage.
Aber auch die Umgebung um Malaga herum ist öde und leer und in Marbella, wo man sich anstatt einen „Guten Morgen“ eher einen „Guten Abschlag“ (Golfer) wünscht, da dort die Schickimicki Gesellschaft lebt, wollte ich schon gar nicht wohnen. Die Costa del Sol war somit von meiner Liste gestrichen.
Auf nach Valencia
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